In der Meistersaison 1930/31 macht der Ersatzspieler Otto Fritze im lokalen „8 Uhr-Blatt“ publik, dass der Verein (mal wieder) unerlaubte Handgelder und Prämien zahle und dass Eintrittskarten für „Gesellschaftsspiele“ mit namhaften Gegnern mit der gleichen Nummerierung mehrfach gedruckt worden seien, um den Gast bei der Einnahmenbeteiligung zu betrügen. Der Hauptkassierer tritt wegen dieser Praxis zurück. Der Berliner Verband klagt daraufhin drei angeblich besonders gut bezahlte Spieler – Hanne Sobek, Willi Völker und Willi Kirsei an, es kann aber nichts bewiesen werden.\n\nSobek steht schon kurz nach seinem Wechsel 1925 von Alemannia 90 zur Hertha vor den Schranken des Verbandsgerichts, denn Hertha will die obligatorische Ein-Jahres-Sperre umgehen und lässt den Nationalspieler in einem Freundschaftsspiel unter dem Decknamen Erich Poppe spielen.
Das fliegt, wenig überraschend, auf. Während der Spieler mit einer Ermahnung davon kommt, muss Hertha eine Strafe in Höhe der Einnahmen des Spiels zahlen.